RESTAURIERUNG & KONSERVIERUNG VON KUNST- UND KULTURGUT KAROLIN WIRTHNER
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Wandgemälde & Fresken

Wandmalerei in Oberstalden bei Visperterminen
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Bei der Sanierung eines privaten Wohnhauses von 1700 entdeckte man unter einer dicken Russschicht Konturen einer Malerei. Bei der Freilegung kam eine naive Malerei zum Vorschein, welche eine Schlachtszene aus dem ersten Franzosenkrieg (1798-1799) zeigt. Leider ist der Mittelteil der Darstellung zerstört, so dass die Szenerie nicht abschliessend gedeutet werden kann. Die Malerei liegt auf umbrafarbigem Untergrund. Die weissen Uniformen sind in Bleiweiss gemalt, welches ins Orange oxidierte. Das Amt für bauliches Erbe des Kantons Wallis tätigt weitere Forschungen zum Hergang der Malerei in Kalk-Kasein.

Parrkirche St. Mauritius, Naters
Aussenrestaurierung
  • Turmuhr / Zeiger
  • Sonnenuhren
  • Dekorationsmalerei am Turm
  • Turmkreuze
  • Fassadenkreuze
  • Grabplatten
  • Strahlenkränze mit IHS und MRA / Okuli West und Ost
  • Tür- und Fenstereinfassungen in Serpentin
  • Portal
  • Hl. Mauritius
  • Beinhaus
Turmuhr und Zeiger
Der auf dem Grundputz liegende Deckputz ist der Malträger des Zifferblattes, welches ursprünglich al fresco gemalt wurde, d.h. in den feuchten Kalk-Deckputz. Anlässlich der Restaurierung 2021 wurde keine Siebkurve erstellt, weil die zu ergänzenden
Putzflächen einen geringen Anteil ausmachen. Der vorhandene Verputz ist an einigen Stellen ausgebrochen, mürbe oder hohl.
Zudem sind zahlreiche Ergänzungen aus verschiedenen Epochen auszumachen.

Massnahmen
• Oberflächenreinigung der Malschicht trocken, mittels Latex-Schwämmen
• Konsolidieren und sichern von gefährdeter und loser Malschicht
• Festigen von pudernder  Malschicht
• Behandeln von mikrobiellem Befall
• Entfernen von Vogelkot
• Nachreinigung der Malschicht
• Hintergiessen von gefährdeten Hohlstellen des Verputzes
• Hinterfüllen und sichern von losen Putzbereichen
• Entfernen von beschädigten Putzergänzungen aus jüngerer Zeit
• Ergänzen von Fehlstellen und Oberflächenanpassung an bestehenden Putz
• Retuschieren stark störender Fehlstellen und Wiederherstellung  eines ruhigen Erscheinungsbildes
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Zustand nach der Restaurierung 1980
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Zustand vor der Restaurierung 2021
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Impressionen der Restaurierungsarbeiten
Aufnahme von Turmuhr und Zeiger nach Abschluss der Restaurierung/Konservierung 2021

SCHULHAUS, SCHMIDHAUS 1538 - FRESKENZYKLUS HEINRICH BOISSONNAS, 1943
Malereien 1943 von Heinrich Boissonnas, Zürich, unter dem «Vorschutz» des frontseitigen Mauerwerks; von links nach rechts: Heuer, Mähder, Säumer-Soldat, Ziegenmelker, Frau mit Hutte (Tschifere), Mann mit Schlitten; dazwischen Blumenvasenmotive.
Das Boissonnas Fresko am Schmidhaus entstand während den Kriegsjahren, 10 Jahre vor den Fresken an der Sennerei und am Rathaus.
Massnahmen
  • Erfassung der verwendeten Materialien am bestehenden Gemälde.
  • Oberflächenfestigung der schadhaften Stellen auf der rechten Bildseite
  • Schliessen der Fehlstellen
  • Hintergrundfarbton lasierend einstimmen
  • Fehlstellen zurückhaltend ergänzen und einstimmen
  • Hydrophobierungsschutz  zum Schutz vor Meteorwasser
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Mitte: Original-Ornamentik, links und rechts: Übermalung
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Schadensbild am rechten Bildrand
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Nach abgeschlossener Arbeit mit «Farbeffekten aus dem Brunnen»
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Alte Suste / Susten, Grisaille Decken-Malereien 1714
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Befund
  • Die Stösse der Deckenbretter wurden vor der Bemalung mit ca. 4-5 cm breiten Leinwandstreifen überklebt, zur Verhinderung der Rissbildung. Diese Leinwandstreifen fehlen grösstenteils. Dort wo sie noch vorhanden sind, haben sie sich vom Untergrund gelöst.
  • Die Malschicht ist spröde und die Haftung auf dem Malträger nicht mehr gewährleistet.
  • Wassereinbrüche haben die Farbgebung an vielen Stellen verändert (Braunfärbung) und an einigen Stellen die Malerei vollständig zerstört.
  • Die gesamte Decke weist eine eindrucksvolle Oberflächenverschmutzung auf
  • Die Trägerbalken und Stützen wurden ebenfalls bemalt, einige Deckenbretter auf der Südseite fehlen

Kapelle Zen Hohen Flühen, Bitsch
Schliessen der Steineinschlagstelle, Reparatur des Stuckatur Rahmens und Rekonstruktion des Medaillons VI
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Beschädigung des Putzes und der Malerei durch die Deckensanierung
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Chordecke nach der Restaurierung

Chorgewölbe, Pfarrkirche Glis
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Chordecke vor (links) und nach der Restaurierung (rechts)

Kapelle St. Antonius Kapelle Münster
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Ansicht Chorgewölbe, vor und nach der Restaurierung/Konservierung
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Ansicht Orgelempore vor und nach der Restaurierung/Konservierung
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Chorgewölbe vor der
Restaurierung
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Nach dem Ausräumen der zerstörten Mörtelschicht und dem Wiederaufbau
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Rekonstruierte Elemente im Régencegitter

Pfarrkirche, Ernen
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Bundesexperte Oskar Emmenegger, Restauratorin Karolin Wirthner und Klaus Troger von der kantonalen Denkmalpflege (von links) begutachten das in Freskotechnik angebrachte Zifferblatt am Erner Kirchturm. Foto: zvg

Beinhaus, Burgkirche Raron
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Chorgewölbe, Pfarrkirche Reckingen
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Karolin Wirthner

Kontakt

☏ +41 79 357 19 31
✉ karolin.wirthner@bluewin.ch                   

Administration

Ammerenweg  6
CH- 3989 Blitzingen
Atelier

Furkastrasse 397
CH- 3998 Gluringen

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